palawerplatz sperrung 20160915
Am 13.09.2016 musste leider  in einer kleinen gemeinschaftlichen Aktion die Kommunikationsfläche mit einem Absperrzaun gegen unbefugtes Betreten gesichert werden. Leider sind die Bretter so marode geworden, dass wir das Betreten nicht mehr verantworten können. Auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, Reparaturkostenvoranschläge einzuholen und/oder  die Kosten für eine Zaunerweiterung zu prüfen.

Der Finanzbericht 2016 und der Haushaltsplan 2016/2017  und das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2016 befinden sich unter dem Menüpunkt VERWALTUNGSRAT als PDF in der entsprechenden Rubrik.

Hier noch zwei Bilder unserer neuen Anschaffung: Unser Zelt für die JHV:

zelt1

zelt2

Nachtrag (10.01.2016): Der Downbload hat sich auf ca 73Mbit/s und der Upload auf 34MBit/s eingependelt.

 

Yep, die Umschaltung ist seit ein paar Minuten durch, sie erfolge auf die Stunde genau (siehe auch ersten Bericht). Es waren weniger als 5min Auszeit! Die Downloadgeschwindigkeit ist jetzt 4,5x  und upload knapp 28x so schnell! Es kommen also nicht ganz die 100MBit/s download an. Aber nach den ersten Antests hat sich die Umstellung gelohnt.

NEU:

DSL NEU

ALT:

DSL ALT

Als Router setze ich eine Fritzbox 7390 ein. Wer noch zusätzliche Infos braucht, kann sich gerne bei mir melden.

Gruß, Ralf

drainagesuche

Unsere beiden Vorklärbecken machen uns schon seit ein paar Jahren Sorgen. Der Wasserstand ist sehr hoch und läuft beim Wechsel der Vorklärbecken einfach nicht bzw. nicht schnell genug ab. Es ist vorgekommen, dass die beiden Vorklärbecken überschwappen und so die Stabilität der Vorklärbeckentrennung stark gefährdet worden ist. Weiterhin verursachte der hohe Wasserstand gerade bei warmer Witterung eine unangenehme Geruchsbelästigung. Wir haben einige Unterlagen zu Rate gezogen und Experten ausfindig gemacht. Alle sagten ein Drainagerohr voraus. Es gibt auch Aussagen, dass der Pegel bei Mäharbeiten im Vorklärbecken plötzlich "absackte". Wir machten uns auf die Suche. Die Vorgaben der Pläne und Experten stimmten uns positiv. Links seht ihr, unsere Bemühungen die Drainage zu finden, war echt harte Arbeit. Wir gruben für das rechte Vorklärbecken im Nachklärbecken bis fast zum Grund, aber kein Rohr oder ähnliches in Sicht. Ergebnis: das Drainagerohr gibt es nicht!

Aus diesem Grund wurde der Entschluss gefasst, wenn es kein Drainagerohr gibt, dann bauen wir selbst eins ein. Doch wie kommt denn das Wasser aus dem Vorklärbecken ins Nachklärbecken? Die Suche wurde erweitert. An einer Stelle haben wir erkannt, dass die Trennwand zwischen Vorklärbecken und Nachklärbecken verklebt war - wir gruben weiter.


 

drainageoeffnung altUnd siehe da, eine Öffnung war gefunden (größer als auf dem Bild, da die Öffnung unter Wasser weiter geht). Während der Freilegung lief schon einiges an Wasser im oberen Bereich an einigen undichten Verklebungen heraus. Ganz unten waren die Folien nicht verklebt und ein Dreieck herausgeschnitten. Sollte es das gewesen sein? Nach der Freilegung im Nachklärbecken haben wir die Stelle auch im Vorklärbecken frei gelegt. Der Ausgang war gefunden - eine ziemlich billige Lösung! Auf der anderen Seite zeigte dies auch, dass hier kaum noch was abgelaufen ist. Danach erfolgte eine "wilde" Planung für die neuen Drainagerohre. Kurzum, die Planung wurde von der Wirklichkleit überholt. Die Fallhöhen waren nicht so hoch wie erhofft und teilweise der Aufwand zu hoch. Nach einigen Planungsfehlversuchen ist folgende Rohrleitung heraus gekommDrainage Trockenuebungen.

Die Drainage besteht aus dem Einlaufbereich im Bild rechts mit einem Knick von 23° (am Ende ein weiterer Knick von 67°), einem Kontrollrohr, was bereits im Nachklärbecken positoniert wird und einem Auslaufbereich, der zuggebenerweise ein wDrainageaushub Vorklaerbeckenenig wild aussieht. Aber das waren die Reste aus der Ursprungskonstruktion. Alle Rohre, außer dem "Kontrollschacht", sind mit 10er Bohrlöchern übersät.

drainage ausgangsbecken

Der Aushub war eine sehr unangenehme Arbeit. Das Vorklärbecken wurde auf 5-6m Länge hinter der alten Drainageöffnung ca. 50cm breit und ca. 120cm tief ausgehoben. Die untersten 30cm liegen unter Wasser und bestehen aus grobem Schotter, der sich weitere 30cm über Wasser fortsetzte. Danch folgt eine Art Sandschicht mit einer Stärke von ca. 40cm, die sehr stark mit den Wurzeln des Schilfes durchzogen ist. Beide Schichten haben eine tiefschwarze Farbe und sind eher geruchsneutral. An einigen Stellen waren diese Schichten schlammig. DIe oberen 20cm bildete übel riechender Schlamm, zumindest, wenn man ihn bewegte - und er musste bewegt werden! Im hinteren Bereich wurde bis fast zum Ende ebenfalls so tief ausgegraben, obwohl die Höhe vom Rohrverlauf her eigentlich nicht notwendig ist. Dieser Bereich wird aber mit sauberem Schotter aus dem Nachklärbecken gefüllt, um den Ablauf auf längere Dauer zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde auch die Breite vomn 50cm gewählt, halt mannbreit.

drainageoeffnung neudrainage eingang

 


Die Rohrkonstruktion wurde bis auf die zwei Endrohre zusammengebaut und konnte so ziemlich leicht durch die Öffnung in der Trennwand geschoben werden. Bevor das Ende im Wasser versenkt wurde, wurden die beiden Enden noch dran gesteckt. Das Ende im Vorklärbecken liegt nach den Berechnungen kurz unter einem maximalen Stand und fungiert als Überlauf bei ungewöhnlich langen und starken Regengüssen.

Der Regen und  eine gewisse Müdigkeit haben die Aufschüttung im hinteren Bereich oberhalb des Wasserspiegels zum Erliegen gebracht.

 Fortsetzung folgt....

 

Die Schiffer auf dem Rhein haben große Sorgen wegen der geringen Tiefe des Fahrwassers. Bei uns sieht es anders aus, wir freuen uns eher darüber, dass die Pflanzenkläranlage kaum Abwasser produziert. Wir konnten uns das nicht erklären, aber die Wasserstandsprüfung am neu eingebauten Kontrollschacht zeigt ungefähr die Wasserstandshöhe, die auch beim Einbau des Drainagerohrs herrschte (ungefähr Rohrdicke, vielleicht etwas mehr). Am Drainagerohr (zwischen Kontrollschacht und Ablaufschacht ist der Wasserstand so niedrig, dass zur Zeit kein Wasser abgeleitet werden muss. Das Drainagerohr im Nachklärbecken ist zwar stark mit Wurzeln umwachsen, sollte aber noch durchlässig sein. Einen Rückstau gibt bzw. gab es bisher nicht. Der Wasserstand liegt ungefähr auf Drainagerohrhöhe. Die Wasseraufnahme der Schilfpflanzen und jetzt die Verdunstung nach dem Schnitt scheinen zur Zeit gut zu funktionieren, die geringe Niederschlagsmenge in der letzten Zeit tut ihr übriges dazu.


 

PKA Wasserstand1PKA Wasserstand2PKA Wasserstand3

(links: Wasserstand kurz hinter dem Vorklärbecken, mitte: Wurzelbewachs am Drainagerohr im Nachklärbecken, rechts: Wasserstand am Drainagerohr)

Die Vorklärbecken funktionieren nach dem Einbau der Drainage sehr gut. Die Geruchsbelästigung ist weg. Die schlammige Oberfläche ist eingetrocknet. Die zwei Vorklärbecken scheinen nicht isoliert von einander zu sein. Der Wasserstand im Vorklärbecken ohne neue Drainage profitiert davon und wir vermuten, dass der Abfluss für beide Vorklärbecken zusammen hängt. Wir werden das weiter beobachten und nächstes Jahr entscheiden, ob für das zweite Vorklärbecken eine weitere Drainage eingebaut wird.

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